Alb Extrem - Radmarathon


Auch 2007 war beim Radmarathon ,,Alb Extrem'' das HHG (+ 1 Gast des OHG; ein Hoch auf die Völkerverständigung!) durch eine kleine Truppe aus Schülern und Lehrern vertreten. Damit waren wir als HHG-Gruppe schon zum sechsten Mal an dieser sportlichen Großveranstaltung mit knapp 3500 Sportlern beteiligt. Bevor man jedoch bei Alb Extrem starten kann, gibt es einige Hindernisse zu überwinden. Zuerst muss man unter den Glücklichen sein, die bei der Anmeldung ausgelost werden, wobei unsere Chancen dieses Jahr erhöht waren, da wir im Team Festo aufgestellt wurden. So konnten sich schließlich alle einen Startplatz sichern, wobei einige wieder absagen mussten.
Nachdem diese Frage geklärt war, ging es ans trainieren. Doch da das Wetter nicht immer mitspielte und sich auch nur ein Termin für ein gemeinsamen Training ergab, musste man die restlichen Kilometer, die für eine ausreichende Vorbereitung notwendig waren alleine bewältigen, wann immer es das Wetter und die Freizeit zuließen. Um für die 210 km und 3300 Höhenmeter über die Schwäbische Alb vorbereitet zu sein, sollte man am Anfang 500-600km in der Ebene fahren und sich gegen Mai die Berge vornehmen. Jedoch fiel das Training bei vielen von uns sehr viel magerer aus und es wurden meist nur kleinere Distanzen zurückgelegt, wenn sich ein passender Zeitpunkt finden ließ. Im Juni ließ sich dann ein gemeinsamer Termin finden, bei dem wir vor allem Höhenmeter zurücklegten. Jedoch auch teils gemütliche Strecken, auf Nebenstraßen, bei denen man sich unterhalten oder hin und wieder eine kurze Pause an einem netten Fleckchen einlegen konnte.
Am 24. Juni war es dann soweit. Nachdem wir um ca. 3 Uhr Nachts aufgestanden waren, um pünktlich 5.30 beim Start in Ottenbach zu sein, verflog die Müdigkeit nach einem reichhaltigen Frühstück und einem Blick in den Himmel jedoch schnell. Das Wetter schien perfekt zu sein. Am Start war es zwar noch eisig kalt, aber gegen Mittag wurde es schnell ziemlich warm. Nach etwa 55km Fahrt durch wunderschöne Landschaft erreichten wir die erste Verpflegungsstadion. Die Stimmung unter den Radfahrern war fröhlich und freundlich. Da wir kein Rennen fuhren, blieb uns Zeit uns kurz zu erholen und neue Energie zu tanken.

Am Straßenrand standen oder saßen überall Radsportfans an Picknicktischen, die einen anspornten und zujubelten. Nach ca. 90km kam die Verpflegungsstation Bartholomä, ein radsportverrücktes Dorf, das bei Alb Extrem ein sehr großes Team stellte. Kurz danach erreichten wir Steinheim, den östlichsten Punkt der Tor. Die nächsten 30 km bis nach Waldmannshausen ging es in heftigen Wellen über die Schwäbische Alb. Danach ging es lange und steil bergab Richtung Geislingen. Nach weiteren Verpflegungsstationen kam ca. bei Kilometer 150 die Gabelung für die verschiedenen Strecken (190km, 210km, 250km, 280km). Da Christian trotz anfänglich sehr schnellem Tempo, ein paar Minuten zu spät am Kontrollpunkt für die 250km ankam (wir sind ein paar Minuten zu spät am Start gewesen), war er gezwungen auch die 210km zu fahren. So war er jedoch trotzdem lange vor uns anderen im Ziel. Herr Hudelmayer und ich fuhren nach 210km, auf denen wir uns immer wider begegneten gemeinsam durchs Ziel. Die verbliebenen fuhren die 190km und kamen nach uns ins Ziel. Jedoch alle weit vor dem Zielschluss um 19Uhr. Glücklicherweise blieb uns allen blieb dieses Jahr eine Panne erspart.

Nun freuen wir uns alle wider auf den nächsten Alb Extrem Radmarathon und gemeinsame Trainingsfahrten, wofür schon viele wider zugesagt haben.
(Interessierte wenden sich bitte an Herrn Hudelmayer)

(Sebastian Bartels, OHG)

 

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