„Vive la diversité“ – Bericht vom Schülerlaustausch mit Frankreich
10. Mai morgens.
Es war kalt und grau. Um die vier vor dem Heinrich-Heine-Gymnasium stehenden Busse wuselten 135 Schüler und Schülerinnen, die zum Austausch mit La Boisse, Dagneux, Montluel sowie mit Meximieux aufbrachen. Abschied nehmen - winken - schnell die eine oder andere heimliche Träne abgewischt und schon vergessen.
Denn nun ging es los gen France. Das Besuchsprogramm bot in der Tat viel „diversité“, denn jede Schule hatte ihr eigenes Angebot aufgestellt. So stand in Montluel gleich am ersten Tag nach der Ankunft ein Ganztagesausflug zum „Musée de la Résistance“ auf dem Programm, während in Meximieux ein Bummel über den Wochenmarkt, ein Empfang durch das Jumelage-Komitée sowie eine Stadt-Rallye im mittelalterlichen Pérouges lockte. Nach diesem ersten Tag kam ein Feiertag mit und somit ein verlängertes Wochenende. Das bedeutete die wirkliche Herausforderung sprachlicher Art für die deutschen Jugendlichen, denn vier Tage lang mussten sie sich nun in den Familien tapfer auf Französisch durchs Leben schlagen - ohne den vertrauten, Sicherheit bietenden Kontakt zu den deutschen Klassenkameraden zu haben. Diese Hürde nahmen aber alle mit Bravour. Von Montag bis Mittwoch erwarteten unsere „Meximieuxler“ dann Besichtigungen eines typischen Bauernhofs in der Bresse, der Besuch der römischen Ausgrabungsstätte in Saint Romain-en-Gal sowie der heiß ersehnte Bummel in einem der größten und bei unseren Schülern sehr beliebten Einkaufszentrum in Lyon.
Für die Schüler und Schülerinnen in Montluel und Dagneux umfasste das abwechslungsreiche Programm neben der Teilnahme am Unterricht auch Besuche in einem Hochseilgarten bei Annecy: Hier waren Mut und ein bisschen Überwindung nötig, aber was machte das schon aus bei so viel Spaß. Am Tag vor der Abreise kam es noch zu einem äußerst beeindruckenden Zusammentreffen mit einer ehemaligen Résistance-Kämpferin, die drei Stunden lang auf sehr spannende Weise von ihren Erfahrungen berichtete.
Ganz andere Schwerpunke setzte das Lycée de la Côtière in La Boisse: Hier standen die Projektarbeit zum Thema „Multikulti - die Welt ist bunt“ -„Vive la diversité“ - im Vordergrund. Höhepunkt des interessanten und von der Deutschlehrerin Madame Renoncé hervorragend organisierten Programms war ein Couscous-Essen mit orientalischen Tänzen und musikalischen Darbietungen. Neben all den beeindruckenden Unternehmungen stand natürlich der persönliche Kontakt mit den Austauschpartnern im Vordergrund. Und nicht zuletzt deshalb freuen sich die Schüler und Schülerinnen schon auf den Austausch im nächsten Jahr.
(Rita Schnaubelt)
Wenn Maultaschen die Crêpes ersetzen – Französische Austauschschüler zu Gast in Ostfildern
Als am 6. Mai die vier Busse aus Frankreich am HHG ankamen, warteten schon viele begeisterte deutsche Schüler auf ihre Austauschpartner, denn man hatte sich im März in Frankreich schon gut verstanden und angefreundet. Die deutschen Lehrer hatten sich ein spannendes Programm für die Franzosen und Französinnen überlegt, das jeden begeisterte. Unter anderem besuchten die über 130 Gäste das Haus des Waldes. Dort bekamen sie eine französischsprachige Führung. Das neue Porsche-Museum wurde besichtigt sowie Schloss und Park in Ludwigsburg. Manche wurden leider vom Regen überrascht und die deutschen Mütter durften fleißig Schuhe für den nächsten Tag trocknen. Der Höhepunkt für die meisten Franzosen war der Besuch des Europaparks in Rust. Mit mehreren „C’est super!“ wurde den deutschen Schülern mit begeisterung in den Augen von diesem Ausflug erzählt. Manche waren achtmal mit der neuen Looping- Achterbahn gefahren. Das war das glatte Gegenteil zum nächsten Tag, an dem die Gäste aus Frankreich uns in die Schule begleiteten. Begeistert waren sie vom deutschen Schulsystem und auch das Essen in der Mensa schmeckte ihnen besser als in Frankreich, doch der Unterricht war im Vergleich zum Achterbahnfahren dann doch etwas langweilig. Nach der Schule und am Wochenende gab es dann doch ein spannendes Programm in den Gastfamilien. Fast alle Franzosen und Französinnen waren beim Ritter- Sport-Werk Schokolade kaufen und viele trafen sich im Fildorado wieder. Natürlich war der Besuch aus Frankreich ein guter Anlass, um den Grill aus der Garage zu holen und ein kleines Fest mit mehreren Gastschülern und ihren Austauschpartnern zu feiern. Und so mancher Nachbar bekam das eine oder andere französische Lied zu hören. Beim Besuch der Sommerrodelbahn auf der Schwäbischen Alb wurden die Austauschschüler auch mal auf breitestem Schwäbisch angesprochen. Mutig probierten die Austauschschüler auch schwäbische Gerichte. Spätzle und Maultaschen waren sehr beliebt. Als die französischen Gäste dann am 15. Mai wieder aufbrachen, rollten bei nicht wenigen die Tränen. Auch viele kleine Geschwisterkinder
konnten sich nur schwer von den Gast-Geschwistern trennen. Aber ein Trost bleibt: Nächstes Jahr kommen sie ja wieder!
(Eileen Purnama, 7a)
Austausch März 2009
Willkommen bei den Ains – Bericht vom Frankreichaufenthalt 2009
Am 4. März 2009 ging es los. Die aufgeregten Schüler vom HHG durften endlich zu ihren Austauschschülern nach Frankreich. Nach einer zehnstündigen Busfahrt, auf der es fast nie langweilig wurde, kamen wir in Meximieux, dem kleinen Ort in der Nähe von Lyon an. Unsere Partnerstadt befindet sich im Departement Ain in der Region Rhône-Alpes. Dort wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien willkommen geheißen. In den zehn Tagen bot man uns ein abwechslungsreiches und interessantes Programm rund um das Thema „Spiele“. Außerdem durften wir französische Schulluft schnuppern. Das taten wir in den Collèges von Montluel, Meximieux und Dagneux, die älteren Schüler im Lycée in La Boisse. Schnell wurde klar, dass sich der Alltag dort in manchem von unserem unterscheidet. Das Wochenende verbrachten wir mit unseren Gastfamilien, die sich große Mühe gaben und viel mit uns unternahmen. Vom Shoppingmarathon in Lyon bis hin zum Wandern im Schnee war alles dabei. Außerdem besuchten wir viele interessante Museen, in welchen man nicht nur schauen, sondern auch ausprobieren konnte. So beispielsweise in „Ebullisciences“, einem naturwissenschaftlichen Museum. In einem Spielzeugmuseum durften wir einen französischen Fragebogen ausfüllen. Wer wollte, konnte sich auch das mittelalterliche Dörfchen Pérouges anschauen, zu dem wir gewandert waren. Auch der Sport kam nicht zu kurz. So hatten wir viel Spaß beim Golfen, Bogenschießen oder Klettern in einer großen Sport- und Parkanlage. Beim offiziellen Empfang durch das Komitee der Städtepartnerschaft Meximieux-Denkendorf wurden wir herzlich willkommen geheißen und mit der lokalen Spezialität, den sogenannten Pérouges, süßen Zuckerkuchen, bewirtet. Unsere Französischkenntnisse konnten wir außer in Gesprächen mit unseren Austauschpartnern und den Familien auch dadurch verbessern, dass wir den französischen Kultfilm „ Willkommen bei den Sch`tis“ oder auf französisch „Bienvenue chez les Ch`tis“, auf Französisch anschauten. Allerdings mussten wir den Film mit englischen Untertiteln anschauen, da in dem Film ein sehr starker Dialekt, das sogenannte Ch`ti, gesprochen wird. Das Highlight erwartete uns jedoch erst am vorletzten Tag. Wir bekamen die wunderschöne Stadt Lyon von professionellen Stadtführern gezeigt. Anschließend durften wir im Part Dieu, einem riesigen Einkaufscenter, alleine einkaufen gehen. Wir verließen unsere Gastfamilien schweren Herzens und versprachen, nächstes Jahr wiederzukommen. Zurück in Deutschland wurden auf die Frage, wer gerne noch ein paar Tage länger geblieben wäre, zahlreiche Hände gehoben. Wir haben uns sehr wohl gefühlt bei den Ains!
(Eileen Purnama, 7a)
Bien - Mieux - Meximieux: die Erfolgsstory einer Städtepartnerschaft
„Cuisses de grenouille“ – Froschschenkel
– dieses legendäre
französische Gericht gibt es
selbstverständlich auf den Speisekarten
in der Gegend um
Meximieux. Denn die Teiche
sind voll davon. In der hügeligen
Gegend „La Dombes“ im Norden
von Meximieux verstecken sich
über 1000 Teiche – ein Paradies
für Vögel, Fische und natürlich
Frösche.
Im 11. Jahrhundert begannen
Mönche, diese Teiche anzulegen,
um dort Karpfen zu züchten. Die
Böden waren nämlich schwer und
sumpfig und nicht geeignet für
Äcker, die ausreichende Ernten
hervorbrachten. So kamen die
cleveren Mönche auf die Idee,
hier Fischzucht zu betreiben.
Noch heute werden die Teiche im
Wechsel geflutet, Fische werden
ausgesetzt, dann wird das Wasser
abgelassen und die Fische
abgefischt, um anschließend den
ehemaligen Teich doch noch als Acker zu bepflanzen. Das funktioniert
seit Jahrhunderten.
Seit dem 3. Mai 1986 ist die kleine
Stadt Meximieux mit Denkendorf
städtepartnerschaftlich verbunden.
Und das nicht nur auf dem
Papier! Hier
findet ein reger
deutschfranzösischer
Austausch
statt: Vereine
veranstalten
gemeinsame
Turniere, man
trifft sich auf
gemeinsamen
Festen wie
dem Bierfest
und dem
Schlehenfest,
auf dem Weihnachtsmarkt
in Denkendorf
werden Mistelzweige aus Meximieux
verkauft, beim Jugendcamp
lernen sich junge Leute
kennen und – es gibt natürlich
den Schüleraustausch!
Jedes Jahr nehmen über 120
Schüler des HHG am Schüleraustausch
mit Frankreich teil. Und
obwohl Deutsch für die französischen
Schüler eine „schrecklich
schwere“ Sprache ist, kommen
ebenso viele ans HHG. Sie kommen
gerne und es haben sich
im Laufe der Jahre viele Freundschaften
entwickelt. Sogar die
deutsch-französische Städtepartnerschaft
zwischen Meximieux
und Denkendorf geht auf einen Schüleraustausch zurück.
Die Stadt Meximieux liegt etwa
35 km nordöstlich von Lyon, nicht
weit vom Flughafen von Lyon
„Saint-Exupéry“. Meximieux hat
etwa 7.200 Einwohner und ist das
Verwaltungs- und Geschäftszentrum
der Gegend. Sehenswert
sind die Kirche Saint Apollinaire
aus dem 15. Jahrhundert und das
Glockenspiel am alten Rathausturm.
Dieses Glockenspiel hat
sich die Gemeinde zum Jahrtausendwechsel
selbst geschenkt:
Statt eines teuren Feuerwerks
wollte man das Geld in ein traditionelles
Bauwerk der Stadt
investieren.
Interessant sind auch die alten
Waschhäuser in der Stadt, in
denen früher von Hand die Wäsche
gewaschen wurde – echte
Schwerstarbeit. Hübsch anzusehen ist überdies
der kleine Bahnhof von 1882. Und
natürlich wird der Wochenmarkt
mit seinem südfranzösischen Flair
von unseren Schülern äußerst
gern besucht.
Pérouges - Mittelalter pur
Ein Muss für alle Besucher ist
außerdem das mittelalterliche
Dorf Pérouges. Es liegt auf einer
Anhöhe etwa einen Kilometer
von Meximieux entfernt und
hat sein komplettes mittelalterliches
Stadtbild erhalten. Die
malerischen Häuser sind aus
hartem Kalksteintuff erbaut, mit
Zwischenlagen der typischen „galets“, Kieselsteine aus den Ablagerungen
der Rhône. Pérouges
gehört zu den schönsten Dörfern
Frankreichs und ist deshalb immer
wieder Kulisse für historische
Filme. Dabei war das Dorf zu
Beginn des 20. Jahrhunderts von
seinen Einwohnern verlassen,
Häuser und Stadtmauer zu Ruinen
verfallen. Doch dann gründeten
ein paar Bürger, die die Schönheit
der alten Stadt erkannten, einen
Verein, der diesen einmaligen Ort
restaurieren und wieder lebenswert
machen wollte. Heute leben
wieder etwa 500 Menschen dort.
Lyon von Seide bis High-Tech
Circa 35 km entfernt von Meximieux
liegt die drittgrößte Stadt
Frankreichs: Lyon – eine Stadt, die
zum Weltkulturerbe der Unesco
gehört. Am Zusammenfluss der
Flüsse Rhône und Saône gelegen
war es bereits in frühester
Zeit besiedelt. Als Lugdunum
war es schon unter den Römern
eine der bedeutendsten Städte
im nordwestlichen Teil des römischen
Reiches. Im Mittelalter
entwickelte es sich wegen seiner
verkehrsgünstigen Lage zum
Handelszentrum.
Bekannt ist die Stadt vor allem
wegen der Seidenherstellung,
welche Lyon im 16. Jahrhundert
zu einer regelrechten Industriestadt
werden ließ. Heute haben
sich hier vor allem High-Tech-
Industrien, Pharmakonzerne und
Technologiezentren angesiedelt.
Auch unabhängig vom Austausch
sind unsere Partnerstädte einen
Besuch wert, zumindest einen
Stopp auf der Fahrt nach Südfrankreich.
(Marlies Wallhäußer)
Das mittelaterliche Dorf Pérouges
Quelle: Jahrbuch 2009
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Besuch aus Frankreich im Juni 2008
Wetter schlecht - Stimmung super! Ein Stimmungsbericht vom Frankreichaustausch
Als die Busse abfuhren, weinte der Himmel - und viele, viele Schüler und Schülerinnen ebenso. Deutsche und Franzosen. Während des Austauschs mit den Schülern der Collèges und dem Lycée der Partnerstädte von Ostfildern und Denkendorf, Montluel und Meximieux sind wieder intensive Freundschaften entstanden. Zehn Tage waren deutsche Schüler und Schülerinnen in französischen Familien zu Gast, erlebten und durchlitten gemeinsam mit ihren "corres" den Unterricht, machten zusammen Ausflüge und mussten sich in einer fremden Sprache verständigen.
Da gab es manchmal ganz schön Missverständnisse, die aber meist mit großem Gelächter endeten. Die Stimmung der 137 Schüler aus dem Heinrich-Heine-Gymnasium Ostfildern, der 32 Schüler aus dem Otto-Hahn-Gymnasium und die der 28 Schüler aus den Realschulen Denkendorf und Wernau war bis zum letzten Tag super.
Auch der Schulleiter des HHG, Herr Kirchberger, konnte sich davon überzeugen. "Der Austausch ist echt cool!", hörte er von seinen Schülern. Herr Kirchberger besuchte auf Einladung des Lycée "La Boisse", das die Projektarbeit mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium für Schüler der 10. bis 12. Klasse intensivieren will, die Schulen in Frankreich.
In diesem Jahr war das Thema des Projekts "Gummibärchen und grenouilles" und beschäftigte sich mit deutschen und französischen Essgewohnheiten. Man besuchte unter anderem eine Schneckenzucht und experimentierte mit der sogenannten molekularen Küche.
Aber auch der Unterricht kam nicht zu kurz.
Ein Austausch von dieser Größe ist wohl einmalig in Deutschland und in Frankreich. Hier wird die Freundschaft der Völker gelebt. "Unsere Schüler sind nach dem Besuch der deutschen Schüler richtig motiviert Deutsch zu lernen", mailte die französische Deutschlehrerin von Meximieux nach der Abfahrt. "Unsere ebenso", mailte die deutsche Kollegin zurück.
Im Rahmen des Schnuppernachmittags am 7. März besuchte uns zum zweiten Mal das France Mobil mit den französischen Nationalfarben blau-weiß-rot. Dieses besondere Auto geht auf eine Initiative der französischen Botschaft und der Robert-Bosch-Stiftung zurück und dient der Förderung der französischen Sprache.
"Fahrerin" und Referentin war in diesem Jahr Mme Mélissa Arneton. Ihre Aufgabe war es, den Schülern der 4. Grundschulklassen und deren Eltern einen ersten Vorgeschmack auf die französische Sprache zu vermitteln und sie auf spielerische Art und Weise mit einigen Lauten und Wörtern der zukünftigen Fremdsprache bekannt zu machen.. Mme Arneton präsentierte u. a. Lieder und Musik aus der « francophonie », d.h. aus den Ländern, in denen - außer in Frankreich - Französisch gesprochen wird (z.B. aus Kanada, Senegal, Belgien, Haiti, den französischen Antillen .). Es durfte auch mitgesungen, geklatscht und getanzt werden.
Schüler/innen aus dem Kursfach Französisch der Jahrgangsstufe 12 boten ein Buffet mit Spezialitäten ( quiches, tartes, gâteaux ) aus Frankreich an, zeigten eine Powerpoint-Präsentation zur Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen und informierten in Gesprächen über die Vorteile, Französisch als 2. Fremdsprache schon ab Klasse 5 zu belegen:
"Französisch ab Klasse 5?" - «Oui, bien sûr!»
Der Besuch von France Mobil und das Gesprächsangebot fanden offensichtlich Anklang,
denn über 30 Schüler/innen meldeten sich für Französisch ab Kl. 5 im nächsten Schuljahr an.
Soyez les bienvenus chez nous!

Austausch März 2008
Wieder einmal ein Frankreichaustausch der Superlative
Am Mittwoch, den 5.3., sind im Rahmen des Schüleraustauschprogramms 227 Schüler und Schülerinnen aus den französischen Partnerstädten von Ostfildern und Denkendorf angekommen. Fünf große Reisebusse voll junger Franzosen zwischen 11 und 16 Jahren, dazu die sie erwartenden Gastfamilien - das Chaos in der Straße vor dem HHG war perfekt. Doch am Ende hatten alle die ihnen zugewiesene Familie gefunden, ein Lob den Organisatoren. Allein 140 französische Jugendliche sind übrigens zu Gast bei Schülern und Schülerinnen unserer Schule - das ist ein neuer Rekord.
Neben den Schülern und Schülerinnen der Collèges in Montluel, Dagneux und Meximieux nehmen in diesem Jahr wieder Schüler des Lycée de la Côtière aus La Boisse bei Montluel teil.
Welchen Stellenwert der Austausch für die Franzosen hat, zeigt auch die Teilnahme des neuen Schulleiters am Lycée, Monsieur Monleyre, der sich extra zwei Tage Zeit genommen hat, um Ostfildern und den Schulen einen Antrittsbesuch abzustatten.
Die wahre Herausforderung für die Organisatoren brachte der Donnerstag: Wie werden etwa 100 französische Schüler und Schülerinnen zu ihren Ausflugsorten nach Stuttgart bzw. Waldenbuch transportiert, wenn Busse und Bahnen streiken? (Die restlichen 40 waren zum Unterrichtsbesuch am HHG eingeteilt.) Zum Glück ist ein privater Busunternehmer eingesprungen und alles hat, zwar etwas anders als geplant, aber dennoch wunderbar geklappt. Das gilt zum Glück für den gesamten Aufenthalt. Die Gäste aus Frankreich haben sich rundum wohl gefühlt und das Ausflugsprogramm sowie die Gastfreundschaft aller Beteiligten sehr gelobt. Die Nachfrage dürfte deshalb im kommenden Jahr kaum kleiner sein.
Der Gegenbesuch der deutschen Schüler und Schülerinnen in Frankreich erfolgt von 26. Mai bis 4. Juni.
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2007
Frankreichaustausch 2007
Obwohl das Wetter wechselhaft war, machte uns die Busfahrt viel Spaß. Man durfte auf seine Familie und die neue Umgebung gespannt sein.
Als wir am ersten Tag in der Schule ankamen, konnte der Tag fast nicht mehr schöner werden: Das Wetter war herrlich und man sah (endlich!) die anderen deutschen Austauschschüler wieder.
Wir wurden vom Direktor begrüßt und gingen anschließend auf dem Wochenmarkt von Montluel.
Doch der Spaß sollte bald ein Ende haben, denn wir hatten nach dem Wochenmarktsbesuch noch Unterricht, der uns, da wir nur wenig verstanden, fast zum Einschlafen brachte.
Die darauf folgenden Tage wurden immer besser, da wir uns mit der französischen Sprache zurechtfanden und uns die Verständigung mit der Zeit auch immer leichter fiel.
Dies merkte man auch bei den Ausflügen mit der Familie, z.B. beim Fußball Spielen, beim Schwimmen, beim Stadtbummel,...
In den darauf folgenden Tagen hatten wir interessante Ausflüge, wie zum Beispiel ins Seidenwebermuseum am Rande von Lyon, ins spielerische Technikmuseum, sowie ins Planetarium. So durften wir eben auch mal unser Sonnensystem auf Französisch kennen lernen.
Die Wanderung an der <<Rône>> war nicht ganz so spannend wie z.B. der Wochenmarkt von Montluel, aber es war ein schöner Einblick in die Umgebung von/um Lyon.
In den einzelnen Familien hatte man auch noch Gelegenheit, das französische Essen etwas genauer kennen zu lernen. Das fremde Essen war für alle eine Umstellung, die nicht allen unbedingt leicht fiel.
Dadurch, dass man jedoch fast Tag und Nacht Französisch sprechen musste, konnte man sehr gut seinen Wortschatz erweitern, auch wenn es nicht immer einfach gefallen ist.
Doch alles in allem hat es allen gefallen, und so darf man auch nächstes Jahr wieder mit einer zahlreichen Teilnahme am Schüleraustausch mit Frankreich rechnen.
Aber am Ende war das Fazit klar: Vive l’échange!!!
Austausch 2005
Frankreich-Austausch mit Dagneux 2005
Am Sonntag. dem 13. 3. 05 um ca. 8h30, starteten drei Busse mit HHG-Schülern zur Fahrt nach Frankreich. Die Überquerung der deutsch-französischen Grenze war der erste Schritt zum zehntägigen Austausch mit den französischen Partnerstädten Montluel, Dagneux und Meximieux. Nach einer zehnstündigen Fahrt kamen wir am französischen Lycée an, wo die Gastfamilien schon auf uns warteten, um uns während der folgenden Tage zu betreuen.
Nach der ersten Nacht in einem fremden Bett gingen wir mit unseren Austauschpartnern zur Schule in Dagneux und wir betraten zum ersten Mal das Collège Marcel AYME. Dort trafen wir die anderen deutschen Schüler aus Dagneux wieder und nach einer kurzen Ansprache der Direktorin nahmen wir in kleineren Gruppen am Unterricht teil. Im Laufe des ersten Vormittags wurde schnell klar, dass die französischen Schüler sich an strengere Schulregeln hatten müssen, sich der Unterricht im Wesentlichen aber nicht von unserem am HHG unterscheidet. Nach einem etwas gewöhnungsbedürftigen Essen (gelobt sei unsere Mensa!) wurden wir von einem Bus vor der Schule abgeholt und fuhren nach Lyon. Wir besichtigten die Stadt und lernten dank einer Stadtführung viel über die Geschichte Lyons.
Die folgenden Tage verliefen ähnlich und wir besuchten viele interessante Attraktionen im Umkreis von Lyon, wie z. B. die Partnerstadt Esslingens, Vienne, eine tolle Stadt mit einem alten Amphitheater.
Mit der Zeit wurde alles vertrauter, aus dem fremden Tagesablauf wurde Alltag und die französische Sprache wurde immer gewohnter.
Die zehn Tage waren schon allzu bald vorbei und der Abschied stand bevor. Am Dienstag standen die Busse bereit und es hieß Abschied nehmen von den Gastfamilien, die uns nach den nachmittäglichen Ausflügen abholten, ein ganzes Wochenende mit uns gestaltet hatten und sich auch sonst sehr lieb um uns gekümmert hatten.
Jedoch denke ich, dass ich nicht die Einzige war, die sich wieder auf zu Hause freute. Wir hatten eine tolle Zeit in Frankreich verbracht, aber es war auch schön wieder nach Hause zu kommen. Außerdem war der Abschied ja nicht für immer, denn im Mai werden unsere Partner nach Deutschland kommen und ich hoffe, es wird ihnen genau so gut gefallen wie es uns bei ihnen gefallen hat.
Katharina Krause, Klasse 8b
Frankreich-Austausch (Montluel) 2005
Der Schüleraustausch war vraiment fantastique.
Die profs hatten sich dieses Jahr ein programme super einfallen lassen:
Wir waren in "les Grottes de la Balme" (lundi), gingen auf den Wochenmarkt in Montluel (vendredi matin), haben Lyon (mardi), Vienne (mercredi), Brou (jeudi) und Pérouges (vendredi aprés-midi) besichtigt.
In Lyon und Pérouges bekamen wir eine Stadtführung, in Lyon über die histoire der Seidenweberei und in Pérouges über die histoire der mittelalterlichen Stadt, in Vienne besuchten wir ein musée romain und ein amphitheâtre und in Brou eine Kirche. Am Ende der visites des villes hatten wir immer ein bis zwei Stunden Zeit pour une promenade individuelle.
Am besten hat uns die excursion dans les grottes gefallen., weil auf die Seen in der Grotte beeindruckende Lichteffekte (z.B. Wellen, fliegende Schmetterlinge,...) projiziert wurden. In einem Film über Fledermäuse, in dem viele Aufnahmen aus der Grotte stammen, zeigte man uns das Verhalten und die Lebensweise dieser animaux. Manchmal musste man sich durch enge Gänge quetschen, bei denen nicht einmal les deux pieds nebeneinander gestellt werden konnten (nichts für Leute, die unter Platzangst leiden!!!).
In einem dieser Gänge ist uns sogar ein ganz besonderes Exemplar der Nachfahren des prähistorischen Höhlenmenschen begegnet. Er hörte allerdings überhaupt nicht auf die Bezeichnung "Neandertaler", sondern reagierte seltsamerweise sofort auf den Namen "bon pain" - zu deutsch: "Gutbrot" (s. Foto!).
Besonders gut gefallen hat uns, dass wir dieses Jahr die excursions nach Lyon und Vienne ensemble mit unseren corres français machen durften.
Die meisten "Neulinge" haben sich schnell in ihrer Gastfamilie zurechtgefunden, und auch wir, die schon zum zweiten, dritten,... Mal dabei waren, verstehen uns jedes Jahr besser mit unseren corres.
Tous les jours gingen wir mit unseren corres ins Collège Emile Cizain (außer mercredi wegen Ganztagesausflug), wobei es wieder eine positive Änderung gab, und zwar, dass man nicht in eine fremde classe gesteckt wurde, sondern das wir immer ensemble mit den corres in den Unterricht gegangen sind.
Dabei haben wir tout de suite einige différences zwischen den deux écoles festgestellt: im Gegensatz zu unserer Schule gibt es dort nicht das uns wohlbekannten, dunkelgrünen, höhenverstellbaren tableaux, auf die man mit Kreide schreibt, sondern weiße, auf die mit wasserlöslichen feutres geschrieben wird und die man in der Höhe nicht verstellen kann. Außerdem meldet man sich nicht wie bei uns, auf die question eines prof, sondern ruft einfach alles raus... .
Trotzdem hat man den Eindruck, dass der Lehrer (jedenfalls meistens!!!) alles im Griff hat.
Ansonsten gibt es an der école noch Aufseher (surveillants), die z. B. die Tagebucharbeit übernehmen und dafür sorgen, dass man sich während der Unterrichtszeit nicht auf den Gängen u.s.w. herumtreibt.
Das Schlimmste aber unserer Meinung nach, dass unsere pauvres corres jeden Tag Mittagschule haben und jeden Tag in die Mensa (nicht vergleichbar mit der unseren!!!) müssen.
Insgesamt können wir wirklich sagen, dass unsere profs sich dieses Jahr wieder total viel Mühe gemacht haben, damit wir eine schöne Zeit en France hatten!
Merci beaucoup!!!
Et à l'année prochaine!!!
Iris Schütz (7d) und Teresa Martin (8b)
Herr Gutbrodt
Tagesausflug nach Vienne
Am Mittwoch den 16. März fuhren wir morgens um 8.15 Uhr am College in Montluel mit unseren französischen Austauschpartnern los nach Vienne, der Partnerstadt Esslingens. Nach einer guten Stunde Fahrt kamen wir um 9.30 Uhr dort am gallo - römischen Museum an. Da es erst um 10 Uhr öffnete, nutzten wir die Zeit noch zum Gruppenfotos machen und teilten uns in zwei Gruppen, da das Museum zwei Teile besitzt, einen großen Außenbereich und eine Ausstellung im Gebäude. Ich war zuerst im Außenbereich, in dem es noch Teile von einer alten Römerstadt gab. Die Austauschpartnerin meiner Freundin war schon einmal in diesem Museum und spielte daher die Reiseführerin für meine Freundin, meine Austauschpartnerin und mich. Nachdem wir uns dann auch noch im Museum umgesehen hatten, setzten wir uns alle zusammen im Außenbereich ins Gras und aßen unser Vesper. Wir hatten dann noch etwas freie Zeit, dann ging es weiter zum Römertheater, das auch in Vienne ist. Dort sollten wir dann in Form eines Spiels einiges über das Theater herausfinden. Als wir damit fertig waren, hatten wir noch freie Zeit, die wir in einem Café an der Sonne genossen. Nach diesem gelungenen Ausflug fuhren wir abends müde mit dem Bus zurück zum College.
Amelie Volkert, 8b
Frau Wallhäußer, Frau Rumpf und Herr Gutbrodt
Frau Welsch
Lycée La Boisse 2005
Am Sonntag herrschte auf der Wendeplatte vor dem Heinrich-Heine-Gymnasium großer Trubel. Doch die 10 stündige Busfahrt mit vielen kurzen Pausen hat sich rentiert, da nach der Ankunft die meisten schon abgeholt wurden. Da die Busfahrt ja sehr anstrengend war, wurde man nach dem Abendessen, nach guter französischer Tradition
von den Gasteltern zum Schlafen geschickt. Dort erlebten die meisten Ihren ersten Schock. Hinten alles so reingestopft und kein Kopfkissen? Naja, die Franzosen haben halt auch ihre Art. Die meisten froren auch in der ersten Nacht, da es kalt war. Ansonsten konnte man sich über das Wetter überhaupt nicht beklagen. 25°C und strahlender Sonnenschein (im März) war die Frequenz. Wie im Sommer! Die Schule, die uns am nächsten Tag vorgestellt wurde war größer, als wir dachten (außer die „Wiederholer", die sie schon kannten). Unterrichtsmäßig lief vieles anders, nach den französischen Bedingungen. 55 Minuten eine Stunde und bis 18 Uhr Unterricht. Puh! Danach war man ganz schön erledigt. Und dann kamen noch Hausaufgaben. Da gefiel vielen das deutsche System ganz schnell wieder besser.Im Jahr 2005 lautete das Thema „Widerstand gegen Hitler". Aufgrund dessen gab es einige der Tages- oder Halbtagesausflüge zu diesem Thema, des Weiteren einen frz. Film.Wir besuchten unter anderem zum Beispiel das Haus in Izieu (Bild untenstehend), ein ehemaliges Heim für flüchtige Kinder, das Widerstands- und Dokumentationszentrum in Lyon und sprachen mit ehemaligen Widerstandkämpfern. Letzteres war sehr interessant. Die beiden Männer freuen sich über die Zusammenkunft Europas sehr. Sie berichteten von der damaligen Zeit und beantworteten unsere Fragen. Meiner Meinung war dies einer der spannendsten Teile des Austauschs.
Außerhalb des Themas gab es auch weitere Ausflüge, z. Beispiel nach Balan zu Arkema, einer PVC und EVA- Granulat-Firma. Dort erfuhren wir viel über die dortige Produktion.
Als weiteres Ziel besuchten wir die alten Werkstätten im Vieux Lyon. Dort konnten wir uns einen Einblick in die schwere Handarbeit verschaffen. Ein Weber, ein Schuhmacher, ein Glasschneider und eine Mosaikverarbeitung wurden uns gezeigt.
Der andere Teil des Austauschs findet in der französischen Gastfamilie statt. Da La Boisse ja fast direkt neben Lyon liegt, gingen manche Ausflügen am Wochenende, das wir in den Gastfamilien verbrachten, nach Lyon. Unter anderem das Lumière-Museum, in dem die Erfindung des Films und dessen Geschichte sowie die Erfinder, die Brüder Lumière gut beschrieben wird.
Aber was in meiner Gastfamilie das eigentliche Highlight war, bestand aus einem Besuch des Vogelparks und einem Nachtausflug nach Perouges, einer Mittelalterstadt, die nachts beleuchtet ist.
Die französische Küche wird ja überall hoch geschätzt. Was uns Deutschen als erstes einfällt, sind wahrscheinlich die Crêpes. Doch es gab außerdem:
Cenelles (man kann sie auch als „Schupfnudeln Lyons" bezeichnen, sie haben jedoch einen völlig anderen Geschmack)Fisch aller Art [Muscheln, Langustines, usw.]
Gemüseaufläufe, Lyoner Wurstspezialitäten
und vieles mehr. Es lohnt sich auf jeden Fall sich einzuessen.
Mir hat der Austausch auf jeden Fall gefallen und ich möchte mich an dieser Stelle auch für das Engagement von Mme Renoncée und Frau Ipsen bedanken.
Dominik Giel, Klasse 9b
Haus in Izieu (ehemaliges Heim für flüchtige Kinder)
Zum ersten Mal seit Bestehen des Austauschs waren 25 französische Schülerinnen und Schüler vom Lycée de la Côtière in La Boisse in der Vorweihnachtszeit (9.-18. Dezember 2004) zu Besuch am HHG und in den deutschen Gastfamilien und durften die in Frankreich unbekannte Adventszeit erleben.
So bot sich der Besuch von Weihnachtsmärkten und während eines Ausflugs nach Rothenburg o.d. Tauber u.a. auch das Deutsche Weihnachtsmuseum an, in dem die Geschichte der deutschen Weihnachtstraditionen präsentiert wird.
Das Besondere am Austausch mit dem Lycée besteht darin, dass er themengebunden ist, d.h. dass sowohl in Deutschland als auch in Frankreich die Beschäftigung mit einem Spezialthema im Mittelpunkt steht und auch Ausflüge und sonstige Veranstaltungen diesem Thema gewidmet sind. Das diesjährige Motto war: Widerstand gegen Hitler. Im Zusammenhang damit stand eine Fahrt zur Gedenkstätte Oberer Kuhberg in Ulm, wo alle am Austausch beteiligen Schülerinnen und Schüler eine eindrucksvolle Führung erhielten. Besonders beeindruckt waren sie von dem 17-jährigen Schüler, der die Führung auf Französisch durchführte.
Nach einem gemeinsamen Essen stand neben einem Stadtbummel durch Ulm ein Besuch der Ausstellung „Die Weiße Rose" über die Geschwister Scholl auf dem Programm. Eine Schülerin aus der 9. Klasse des HHG schrieb aufgrund ihrer Eindrücke von KZ-Gedenkstätte folgendes Gedicht:
Keine Hoffnung
Es ist dunkel, Kälte kriecht durch jede Ritze,
der eisige Nordwind pfeift durch das alte Gemäuer,
überall Männer mit gebrochenem Willen.
Kein Vogel singt,
du hörst nur das grausame Lachen
der Wächter,
du hörst die Schreie,
angstvoll und zitternd.
Harte Befehle hallen durch die dunklen,
engen Gänge unter der Erde,
es spricht kaum jemand.
Du weißt nicht, wie lange
du noch hier bist,
wie lange du noch atmest,
du lebst nicht, du weißt nicht, was du tust,
du hast Angst und in jedem Knochen spürst du sie.
Dein Wille ist eingesperrt und wird
nach und nach vernichtet,
du bist hier, aber du weißt nicht wieso.
Du hast keine Liebe,
kein Recht, die Freiheit ist nicht weit,
doch du bist GEFANGEN.
Ann-Kathrin Twarz, 9c
Die Schulen
Collège Emile Cizain/Montluel
Collège Marcel Ayme/Dagneux:
Collège Vaugelas/Meximieux
Lycée la Boisse
Kontakt: Email an die Fachschaft Französisch des HHG
Siehe auch :
Die Homepage der Stadt Dagneux
Die Homepage der Stadt Montluel
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