Stäbchen, Shopping, Schweinegrippe - eine Woche in Peking

Am 20. Oktober machten sich elf neugierige Schülerinnen und Schüler der Chinesisch AG mit ihrer Chinesischlehrerin Frau Chu und Frau Enz-Meyer auf ins ferne Peking zu ihrer Partnerschule, der Highschool affiliated to Beijing University.

Am Flughafen durchlief die Gruppe alle Schweingrippekontrollen ohne Probleme. Auch tägliche Temperaturkontrollen, mit gewöhnlichem Fieberthermometer aber auch durch Schulpolizisten mit „Temperaturpistole“, hinderten niemanden daran, das vielfältige Programm der Partnerschule zu genießen. Chinas Hauptstadt präsentierte sich sowohl mit modernen Hochhäusern als auch mit alten Vierteln, den sogenannten Hutongs, wo die ganze Gruppe eine abenteuerliche Rikschafahrt durch die engen Gassen wagte.

Wie auch die beiden Gruppen vor uns erklommen wir die Große Mauer, bestaunten den Sommerpalast, den Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt. In der Schule durften wir beim klassischen Tanz, Singen, Maskenmalen und Stangenkampf die chinesische Kultur hautnah erleben. Wofür sich die Schüler und Schülerinnen sofort begeisterten, war das Einkaufen im Hongqiao-Market, wo lautstark mit den Händlern gefeilscht wurde und jeder sein Chinesisch üben konnte.

Auf den öffentlichen Plätzen konnte man China „live“ erleben, denn abends gibt es dort für Jung und Alt ein buntes Programm mit Tanz, Inlinefahren und Spielen, bei denen die Gruppe aus Ostfildern mit Begeisterung mitmachte.

Auf was sich alle schon sehr gefreut hatten, war das Wochenende in den Gastfamilien der Austauschschüler, die im Juli diesen Jahres in Deutschland gewesen waren. Die Herzlichkeit der Gastfamilien war so groß, dass die meisten am liebsten da geblieben wären, obwohl Delikatessen wie Gänsezunge, ganze Frösche und das Essen mit Stäbchen im Allgemeinen für manche eine Herausforderung darstellten. Am 28. Oktober ließ die Gruppe Peking schon wieder hinter sich und flog mit vielen wertvollen Erinnerungen und manchen mehr oder weniger wertvollen Souvenirs zurück in die Heimat. (Natascha Becker, Jgst. 12)