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BoGy-Informationsbrief für die Eltern

 

Jürgen Stoll                                                                                                                                                       März 2009

Bogy-Betreuer am HHG

Tel. 07127/18244

 

 

Liebe Eltern der diesjährigen Neunt- und Zehntklässler,
[ab September 2009: Zehnt-und Elftklässler]

 

wie Sie vielleicht wissen, findet in allen Gymnasien in Baden-Württemberg eine Veranstaltung namens „BOGY" (Berufsorientierung am Gymnasium) statt. Dahinter verbirgt sich ein einwöchiges Praktikum, um den Schülerinnen und Schülern erste Kontakte mit der Berufs- und Arbeitswelt zu ermöglichen und ihnen die spätere Berufswahl zu erleichtern.

Am Heinrich-Heine-Gymnasium fand dieses Praktikum seit Jahren immer in der Woche vor den Herbstferien der Klasse 11 statt. Wir haben in diesem Jahr den Sonderfall, dass zwei Jahrgänge
(G9 - Klasse 11 und G8 - Klasse 10) am BOGY-Praktikum teilnehmen. Um das Ganze etwas zu entzerren, findet das Praktikum für die Klasse 11, wie gehabt, in der Woche vor den Herbstferien und für die Klasse 10 in der Woche nach den Herbstferien statt. Die Planung läuft für beide Klassenstufen zeitlich und inhaltlich gleich ab.

 

 

Der innerschulische Zeitplan sieht folgenden Ablauf vor:

 

1.       Information der Eltern beim zweiten Pflegschaftsabend der Klassen 9 und 10

2.       Information der Schülerinnen und Schüler in den Wochen vor den Osterferien.

3.       Bei Bedarf werden die Deutschlehrer der Klasse 10 noch einmal Informationen zu

          tabellarischem Lebenslauf und Bewerbungsschreiben geben.

4.       Zwischen Ostern und Pfingsten sollten die Schülerinnen und Schüler ihre

          schriftlichen Bewerbungen abschicken bzw. abgeben.

5.       Vor den Sommerferien sollten alle Schüler mit einem Bogy-Platz versorgt sein, um

             zu Beginn der 10./ 11. Klasse nicht in unnötige Hektik zu geraten.

 

Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz sollte Folgendes berücksichtigt werden:

 

1.       Oberste Priorität hat die Versorgung aller Schülerinnen und Schüler mit einem angemessenen Praktikumsplatz.

2.       Unter einem angemessenen Platz ist eine Tätigkeit zu verstehen, die die Jugendlichen bei ihrer späteren Berufsentscheidung weiter bringt, d.h. keine reine Hilfs- oder Verkaufstätigkeit darstellt.

3.       Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, ihren Praktikumsplatz weitgehend selbstständig zu erwerben, das heißt ohne direktes Eingreifen der Schule, aber natürlich mit Hilfe ihrer berufserfahrenen Eltern, Verwandten und Bekannten, dabei ihre Ansprüche hoch anzusetzen und nicht den bequemen Weg zu gehen.

4.       Die Schule sieht ihre Funktion in einer begleitenden Unterstützung bei Problemen. Wenn Schülerinnen und Schüler nicht weiter wissen oder wenn sich Absagen häufen, dann wenden sich diese an mich als Bogy-Betreuer.

5.       Als Grundinformation bei einer anfänglichen Orientierungslosigkeit bietet sich ein Informationsgespräch beim Berufsinformationszentrum (BIZ) in Stuttgart an, auch ein Blick in die „Gelben Seiten" oder ins Internet kann hilfreich sein.

6.       Ein Praktikumsplatz im elterlichen Betrieb oder an der Arbeitsstelle eines Elternteils sollte als äußerste Notreserve dienen, da darauf auch außerhalb des Praktikums zurückgegriffen werden kann.

7.       Ihnen als Eltern wünsche ich, dass ihre Kinder diese Veranstaltung, wie die übergroße Mehrheit der Schülerinnen und Schüler der letzten Jahre, als Chance und nicht als unnötige Belastung empfinden.