Aufgeregte Rufe wie „Wann kommen sie endlich an?“ oder „Ich hoffe, ich erkenne meine Austauschpartnerin!“ konnte man am Montag, den 9. April, hören, als wir Deutsche die Spanierinnen und Spanier am Stuttgarter Flughafen voller Vorfreude erwarteten. Glücklicherweise zeigte sich das Wetter in Deutschland die vollen eineinhalb Wochen von seiner besten Seite. So war es bereits am Ankunftstag möglich, mit den Austauschpartnern ein Eis essen zu gehen.
Am Dienstag wurden die Austauschpartner auf das Herzlichste im Rathaus empfangen und auch der Unterrichtsbesuch war „muy interesante“. Der folgende Tag war für die Spanier eines der Highlights, da es zur „Ritter Sport Schokowerkstatt“ nach Waldenbuch ging. Vor allem aber war das Einkaufen im anliegenden Shop wichtig und jeder Spanier kam mit mindestens zwei vollen Tüten zu seiner Gastfamilie zurück.
Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag ging es für die Spanier nach Stuttgart, wo sie dem „Mercedes Benz Museum“ einen Besuch abstatteten und eine Stadtrallye machten.
Das Wochenende verbrachten die spanischen Austauschschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren Gastfamilien. Es wurden tolle Ausflüge unternommen: Für die einen ging es nach Trippsdrill, andere statteten der Sprungbude einen Besuch ab oder gingen Shoppen, wieder andere durften Sehenswürdigkeiten der Umgebung kennenlernen.
Bei Regen und grauem Himmel brachen die deutschen und spanischen Schülerinnen und Schüler am Montag gemeinsam nach Heidelberg auf. Doch zum Glück besserte sich das Wetter. Sonnenschein, ein wolkenloser Himmel, 25°C und ein laues Lüftchen machten den Tag perfekt.
Am Dienstag kehrten die Spanier gegen 15:00 Uhr - einmal mehr mit vollen Tüten - von ihrem Besuch in Esslingen zurück, wo sie im „Backhaus Zoller“ in gut schwäbischer Manier Brezeln gebacken hatten. Der nächste Tag war leider schon der Abflugtag. Unter Tränen und mit zahllosen Umarmungen verabschiedete man sich voneinander. Doch die Gewissheit, einander in zwei Wochen wiederzusehen, linderte den Trennungsschmerz. Und so war der Abschied nur halb so schlimm, die Vorfreude auf den Besuch in Spanien dafür umso größer.

Clara v. Komorowski, 10c