Unsere Schülerzeitung "Zündstoff" wurde für die Sommerausgabe 2010/11, die sich mit dem Thema „Alles nur Show?“ befasste, als beste Schülerzeitung Baden-Württembergs ausgezeichnet! Wenn Zündstoff Feuer fängt, folgt für gewöhnlich eine gewaltige Explosion.Welche Folgen es hat, wenn die Schülerzeitung „Zündstoff“ auf kreative Köpfe trifft, konnte man bei der Preisverleihung des Kultusministeriums Baden-Württemberg am 16.12. miterleben. Dort gewann die Schülerzeitung „Zündstoff“ des Heinrich-Heine-Gymnasiums Ostfildern den ersten Preis und darf sich nun offiziell „beste Schülerzeitung Baden-Württembergs“ nennen. Insgesamt nahmen 76 Schüler- und Abizeitungen an dem Wettbewerb teil, 15 von Ihnen wurden für einen Preis nominiert. Die endgültige Platzierung wurde am 16.12.2011 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Neuen Schloss in Stuttgart vom Vertreter der Kultusministerin Frau Warminski-Leitheußer verkündet. Aufgeregt und gespannt erwarteten dort die Chefredakteure des „Zündstoff“, Malte Böhm, Lisa Sophia Gulden, Nikolas Hirrlinger und Eileen Purnama das Urteil der Jury und waren außer sich vor Freude, als sie dann tatsächlich die Urkunde für den ersten Platz in den Händen hielten. Und als wäre das nicht schon genug Grund zur Freude, wurden alle Nominierten mit einem Sonderpreis des SWRs ausgezeichnet, welcher von Dieter Fritz höchstpersönlich verkündet wurde. Alle Nominierten dürfen am 24.01.2012 einen Tag lang in den SWR „hineinschnuppern“ und an Workshops teilnehmen. Ein erfolgreicher Tag für Malte, Lisa, Niki und Eileen, die sich von dem Preis viel erhoffen. Für die gesamte Redaktion des „Zündstoff“ ist dieser Preis eine Bestätigung ihrer Leistung, eine Ehre und eine Motivation für alle kommenden Ausgaben. Am Wochenende saßen die Redakteure schon wieder an der neuen Ausgabe der Schülerzeitung, die nach den Weihnachtsferien erscheint und hoffentlich wie Dynamit bei der Schülerschaft einschlägt und ein Feuerwerk entzündet.
(die Chefredaktion)
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Oktober 2008
Schülerzeitung gewinnt Preis für beste Musikkritik
Bei dem diesjährigen Schülerzeitungswettbewerb der Stuttgarter Zeitung gewann Frederik Bühler vom HHG einen Preis für die beste Musikrezension. Seine Kritik über das im April herausgebrachte Album "Sylt" von Kettcar wurde von der Jury hoch gelobt und nun darf der Preisträger an einem Tag bei dem Radiosender "Das Ding" live mit dabei sein und Medienluft schnuppern.
Die Schülerzeitung "Der Zündstoff" ist stolz auf seine Redaktion, freut sich mit dem Preisträger und hofft auf weitere Preise im nächsten Jahr.
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Neues von der Schulfront: brisant, aktuell, investigativ
26. Juli 2007
Der "Zündstoff" gewinnt den StZ-Schülerzeitungswettbewerb
24 Schülerzeitungsredaktionen haben sich am vergangenen Freitag beim Schülerpresseball im Schloss Rosenstein gefeiert. Die StZ hatte die Jungjournalisten in Kooperation mit dem Jugendsender Das Ding zu einer Mischung aus Party, Ball und Preisverleihung eingeladen.
Von Hannah Peters
Wer kennt ihn nicht, den Kleinkrieg zwischen zwei Schulen, ausgetragen in Klassenzimmern und auf Schulhöfen! Auch die Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums und des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Nellingen/Ostfildern können davon ein Lied singen. Die Schmährufe lauten hier vorzugsweise "OHG stinkt" oder "HHG ist uncool". Im Gegensatz zu anderen Schulen, an denen solche Kleinkriege eher Schaden verursachen, brachte er dem Heinrich-Heine-Gymnasium etwas Gutes. Die Schülerzeitungsredaktion "Zündstoff", die den Krieg der Schulen zum Titelthema gemacht hatte, hat den diesjährigen StZ-Schülerzeitungswettbewerb gewonnen. Am vergangenen Freitag bekam die reine Frauenredaktion die Urkunde und den Scheck in Höhe von 1000 Euro beim Schülerpresseball im Schloss Rosenstein überreicht (die StZ berichtete).
Die Redaktion hatte rund um den Schulkrieg eine Reihe verschiedenster Geschichten recherchiert. Schüler wurden ebenso zum Thema befragt wie der Schulleiter. Innerhalb eines fiktiven Streitgesprächs kamen sogar die beiden Namensgeber der Schulen, Heinrich Heine und Otto Hahn persönlich zu Wort. Ein spezielles Lob der StZ-Jury gab es außerdem für eine Reportage zum Thema Magersucht, bei der sich die Autorin in ein Chatforum für Magersüchtige eingeloggt und auf diesem Weg nach einer Interviewpartnerin gesucht hatte. "Mit diesem Artikel habt ihr eine hohe Tugend des Journalismus bewiesen: die Hartnäckigkeit", sagte die Junge-Szene-Redakteurin Simone Drescher. Neben solch eher schwer verdaulichen Themen liefert der "Zündstoff" aber auch jede Menge Abwechslung und Spaß. Da gibt es zum Beispiel einen Fotoroman, in dem es in erster Linie um Liebe, Hass und Intrigen geht. Auch nett zu lesen: der "HHG-Catwalk" - eine Anleitung für das perfekte Schuloutfit mit hübschen Illustrationen. Und wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Ohrwurm entsteht und warum Männer eigentlich auch Brustwarzen haben, ist bei der Rubrik "Fit für den Smalltalk" genau richtig.
Der "Zündstoff", der bereits im vergangenen Jahr mit dem dritten Preis beim Schülerzeitungswettbewerb prämiert worden war, hat in diesem Jahr die Anforderungen der Jury voll erfüllt. Gefragt waren unter anderem Originalität, eine abwechslungsreiche Themenauswahl, gute Textqualität und ein ansprechendes Layout. Auch die zweitplatzierte Schülerzeitung "Blitz" der Waldorfschule Michael Bauer in Stuttgart-Vaihingen hat die Jury weit gehend überzeugt. Und das, obwohl sie erst vor einem Jahr gegründet wurde. Die Redaktion hat mit einer Mischung aus Schulthemen und übergeordneten Themen sowie einem schnörkellosen Layout überzeugt. "Eine blitzgescheite Zeitung", attestierte Jurymitglied Christian Gottschalk aus dem Ressort Außenpolitik. Die Redaktion hat sich vor allem um das Thema Rauchverbot an der Schule gekümmert und dabei in ihren Umfragen so manche unerwünschte Entdeckung gemacht. "Wir rauchen nur zum Trotz", hieß es zum Beispiel. Außerdem versuchten sich die Redakteure vier Spieltage vor Ende der Bundesligasaison mit dem Tippen des Deutschen Meisters 2006/2007, lagen dabei allerdings gründlich daneben.
Der Jury nicht unbekannt war auch die drittplatzierte Zeitung "U-Bote" des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall, die im vergangenen Jahr den ersten Preis abgesahnt hatte. Auch wenn es dieses Mal nicht zum Sieg gereicht hat, war die Jury begeistert vom frechen Ton des "U-Boten" sowie der investigativen Berichterstattung von der Schulfront. "Es ist ein bisschen ungewöhnlich, dass ein Mensch über 30 beim Lesen einer Schülerzeitung viel Spaß hat. Ich hatte ihn", so der stellvertretende Leiter der Lokalredaktion Tobias Köhler.
Nicht ganz so frech, dafür nachdenklich präsentierte sich der Gewinner des Sonderpreises, die Zeitung "Shahanez", ein Projekt der Rosenauschule und des Jugendzentrums Olga in Heilbronn. "Die Zeitung hat Themen wie Gefühle, Sehnsüchte und Selbstbewusstsein in den Mittelpunkt gestellt", beschreibt Jurymitglied und StZ-Verbraucher-Redakteurin Carolin Leins die Zeitung der so genannten Brennpunktschule. In der "Shahanez" (der Titel bedeutet im Türkischen so viel wie perfekt) verleihen vorwiegend ausländische Jugendliche ihren Gedanken Ausdruck. Die Anerkennung freut den zuständigen Sozialpädagogen Jürgen Gehrig besonders: "Das ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen den Jugendlichen das Gefühl vermittelt wird, dass ihre Leistung etwas wert ist."
Dieses Gefühl genossen auch die anderen Schülerzeitungsredakteure. Zum ersten Mal fand die Siegerehrung im Rahmen des Schülerpresseballs statt. Die Jungjournalisten haben sich in entspannter Partyatmosphäre feiern lassen. Der Das-Ding-DJ Sebrock lieferte die entsprechende Musik dazu. Dabei zeigte sich, dass der Krieg zwischen den Gymnasien in Ostfildern so erbittert nicht sein kann. Der Sieg des Heinrich-Heine-Gymnasiums wurde von der anwesenden Konkurrenz lautstark bejubelt.
Quelle: Stgt Ztg 26. 7. 07
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