"Mehr Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Technikerinnen braucht das Land!''
Mit diesen Worten wurden wir, Leonie Ihring (10b) und Thien An Tran (9c), bei der diesjährigen Eröffnungsveranstaltung des Girls' Campus begrüßt. Girls' Campus ist ein tolles Angebot von der Robert Bosch Stiftung Stuttgart, das sich an naturwissenschaftlich begabte und interessierte Mädchen richtet.
Das Programm ist auf ein Schuljahr angelegt und umfasst sieben Wochenendseminare, in denen wir interessante Eindrücke in die Bereiche der Akustik, Mechatronik, Roboter- und Solarforschung bekommen.
Von den bisherigen Treffen können wir nur positive Rückmeldung geben. Neben Präsentationstechniken haben wir viel über das Programmieren von Maschinen mit MecLab erfahren, gelernt, wie Wirtschaftsingenieurswesen funktioniert und mit dem Programm CAD einen speziellen Würfel konstruiert.
Wir finden es toll, an diesem Projekt teilnehmen zu dürfen, und wir möchten euch Mädchen ermutigen, euch ebenfalls für Naturwissenschaften zu interessieren, weil ihr dann einfach gute Chancen im späteren Berufsleben habt. Wenn ihr Interesse habt, dann macht doch auch mal bei Girls' Campus mit. Wir können es euch nur empfehlen!
(Leonie Ihring 10b, Thien An Tran 9c)
HHG-Schülerin qualifiziert sich für Girls' Campus 2008
Ariane Vera-Fluixa ist eine von 30 Auserwählten in der Region Stuttgart, die an der nächsten Girls' Campus Runde 2008/9 der Robert Bosch Stiftung teilnehmen dürfen. Ariane, Schülerin der Klasse 8a , hatte sich vor allem im Physikunterricht durch ihr großes naturwissenschaftliches Interesse hervorgetan und wurde deshalb für diese Schülerakademieveranstaltung vorgeschlagen.
Girls's Campus richtet sich an naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schülerinnen zwischen 13 und 15 Jahren aus den Klassenstufen 8 bis 10. Auswahlkriterien sind unter anderem der Notenschnitt der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer, das Bewerbungsschreiben der Mädchen aber auch ihre außerschulischen Interessen.
Ariane hat sich riesig gefreut über die gute Nachricht. "Physik ist wirklich spannend, aber ich weiß zu wenig über die beruflichen Möglichkeiten dieses Faches. Ich hoffe, dass ich durch diese Veranstaltung einen Eindruck bekomme, was man beruflich damit machen kann und ob das zu mir passt. Außerdem finde ich es toll, mal außerhalb der Schule mit jungen Leuten zusammen zu kommen, die ähnliche Interessen haben, und die Gelegenheit zu bekommen, ohne Notendruck einfach experimentieren zu dürfen."
Diese Veranstaltungsreihe der Bosch-Stiftung will solchen Mädchen wie Ariane die Chance geben , die faszinierende Welt von Naturwissenschaften und Technik zu entdecken. Das gemeinsame Programm der Robert Bosch Stiftung und der Bosch-Gruppe ist auf ein Jahr angelegt. In außerschulischen Wochenendseminaren erhalten die Schülerinnen Einblicke in die Roboterforschung, Mechatronik, Solartechnologie und Akustikforschung. Das eigene Experimentieren steht dabei im Mittelpunkt; Vorträge und Führungen ergänzen das Programm. Darüber hinaus werden auch sicheres Auftreten und Präsentationstechniken trainiert. Die Schülerinnen werden dabei von erfolgreichen Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen sowie qualifizierten Trainern unterstützt.
Das Ziel dieser Veranstaltung ist es eben auch bei Mädchen die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Hintergrund ist der sich bereits jetzt abzeichnende Fachkräftemangel in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereichen.
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