Chinabesuch 2010
Oktober 2010:
Bereits zum fünften Mal reisen Teilnehmer der Chinesisch AG am HHG nach Peking. Sie werden insgesamt 9 Tage zu Gast an unserer Partnerschule, der renommierten Affiliated Highschool auf Beijing University, sein. Begleitet werden sie von Herrn Haußmann, dem stellvertretenden Schulleiter des HHG, und Chinesischlehrerin Wang. Herr Haußmann wird sich um den Ausbau des Austauschs bemühen und hat die ehrenvolle Aufgabe der Schule ein Geschenk anlässlich des fünfzigjährigen Schulbestehens zu überreichen. Gemeinsam mit einem Vertreter des Waagenherstellers Sartorius wird Herr Haußmann der Schule eine hochmoderne Präzisionswaage für den Physikunterricht übergeben.
Die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 9 bis 13 lernen alle seit mindestens drei Jahren Chinesisch und können nun erstmals ihre Sprachkenntnisse praktisch anwenden. Außerdem werden sie in China viel über die Kultur des Landes lernen und natürlich viele Sehenswürdigkeiten besuchen. Auf dem Programm stehen neben der Verbotenen Stadt, dem Himmelstempel und der Großen Mauer dieses Jahr erstmals das neu eröffnete supermoderne Science and Technology Museum. Wir sind gespannt, was sie darüber berichten werden.
Unsere Partnerschule in Peking, die Affiliated Highschool of Beijing University, feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Zugleich feiert das HHG das 5-jährige Bestehen der Austauschpartnerschaft mit dieser Schule. Unsere Austauschgruppe, die von 26.10. bis 4.11. in China war, überreichte aus diesem Anlass ein ganz besonderes Geschenk. Nachdem auch in China der Unterricht modernisiert werden soll und dort nun Experimentieren anstatt nur Auswendiglernen angesagt ist, wollte das HHG einen Beitrag dazu leisten. Natürlich musste es etwas mit "German Engineering" und Technik zu tun haben, denn nichts bewundern die Chinesen mehr, als Deutschlands Leistungen auf diesem Gebiet. So fiel die Wahl auf eine Präzisionswaage der Firma Sartorius, die im Physikunterricht vielfach Verwendung findet. Diese Waage wurde von einem Repräsentanten der chinesischen Niederlassung von Sartorius in Peking, Herrn Dr. Zhao, und unserem stellvertretenden Schulleiter, Wolfgang Haußmann, am 27.10. feierlich überreicht. Sartorius hat dieses Geschenk großzügig gesponsert. Schulleiter Wang, selbst Physiklehrer, dankte im Namen der chinesischen Schüler für diese Bereicherung der Physiksammlung.
Die deutsche Schülergruppe war auf dem Campus der Schule untergebracht und bekam so Einblick in chinesisches Schulleben. Neben der Teilnahme an Kursen wie traditionellem Kampfsport und Papierschneidekunst wurde ein umfangreiches Besichtigungsprogramm geboten. Ganz besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler vom neu eröffneten supermodernen Science and Technology Museum, das nicht nur physikalische Experimente bietet sondern auch noch die Fachbereiche Biologie und Gesundheit umfasst. Schülerin Tanja Eisele war begeistert: "Es gab ganz viel zum selber ausprobieren, was echt cool war. Leider waren die Anweisungen bzw. Erklärungen oft nur auf Chinesisch und die Englischen waren oft unvollständig. Deshalb haben wir nicht immer verstanden, was man machen musste." Begeistert sind alle auch vom Wochenende bei ihren chinesischen Gastfamilien. Sie wurden mit großer Herzlichkeit aufgenommen und großzügig bewirtet und beschenkt.
-------------------------------------------------------------------------------------------
2009
Am 20. Oktober machten sich elf neugierige Schülerinnen und Schüler der Chinesisch AG mit ihrer Chinesischlehrerin Frau Chu und Frau Enz-Meyer auf ins ferne Peking zu ihrer Partnerschule, der Highschool affiliated to Beijing University.
Am Flughafen durchlief die Gruppe alle Schweingrippekontrollen ohne Probleme. Auch tägliche Temperaturkontrollen, mit gewöhnlichem Fieberthermometer aber auch durch Schulpolizisten mit "Temperaturpistole", hinderten niemanden daran, das vielfältige Programm der Partnerschule zu genießen. Chinas Hauptstadt präsentierte sich sowohl mit modernen Hochhäusern als auch mit alten Vierteln, den sogenannten Hutongs, wo die ganze Gruppe eine abenteuerliche Rikschafahrt durch die engen Gassen wagte.
Wie auch die beiden Gruppen vor uns erklommen wir die Große Mauer, bestaunten den Sommerpalast, den Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt. In der Schule durften wir beim klassischen Tanz, Singen, Maskenmalen und Stangenkampf die chinesische Kultur hautnah erleben. Wofür sich die Schüler und Schülerinnen sofort begeisterten, war das Einkaufen im Hongqiao-Market, wo lautstark mit den Händlern gefeilscht wurde und jeder sein Chinesisch üben konnte.
Auf den öffentlichen Plätzen konnte man China "live" erleben, denn abends gibt es dort für Jung und Alt ein buntes Programm mit Tanz, Inlinefahren und Spielen, bei denen die Gruppe aus Ostfildern mit Begeisterung mitmachte.
Auf was sich alle schon sehr gefreut hatten, war das Wochenende in den Gastfamilien der Austauschschüler, die im Juli diesen Jahres in Deutschland gewesen waren. Die Herzlichkeit der Gastfamilien war so groß, dass die meisten am liebsten da geblieben wären, obwohl Delikatessen wie Gänsezunge, ganze Frösche und das Essen mit Stäbchen im Allgemeinen für manche eine Herausforderung darstellten. Am 28. Oktober ließ die Gruppe Peking schon wieder hinter sich und flog mit vielen wertvollen Erinnerungen und manchen mehr oder weniger wertvollen Souvenirs zurück in die Heimat.
Natascha Becker, Jgst. 12
-------------------------------------------------------------------------------------------
2008
10 Tage in der Stadt, die niemals schläft – Bericht vom Chinaaustausch 2008
Wie ja sicherlich schon allgemein bekannt, gibt es an unserer Schule schon seit Längerem die Möglichkeit, im Rahmen des Schulprojektes „China – Sprache Wirtschaft Kultur“ Chinesischunterricht zu besuchen und für Fortgeschrittene an einem Schüleraustausch mit einer Schule in Peking teilzunehmen. Im Herbst 2008 startete bereits die zweite Gruppe zu einer aufregenden Reise nach Beijing, wie Peking auf Chinesisch heißt.
17 Schüler und Schülerinnen der verschiedenen beteiligten Gymnasien (HHG, OHG, Georgii- Gymnasium Esslingen) und zwei Lehrer, darunter unsere liebliche Chinesischlehrerin Ju Wang- Sommerer, machten sich am 19. Oktober für zehn Tage auf die weite Reise. Auch wenn die neun Stunden Flug uns ganz schön an die Substanz gingen, versuchten wir, unser Bestes bei der Vorstellung vor der gesamten Schülerschaft der „High School affiliated to Beijing University“ zu geben. Im Gegensatz zu unserer deutschen Schule wird dort jeden Morgen eine Schülerversammlung auf dem schuleigenen Sportplatz abgehalten. Um die 2.500 Schüler in Uniform unter einen
Hut zu bekommen, ist Disziplin das oberste Gebot. Bald schon fanden wir heraus, dass Chinesen ein höfliches, introvertiertes, aber sehr freundliches Volk sind, wobei die meisten nach den ersten Schocksekunden angesichts von uns „Ausländern“ schnell auftauten. Wir wurden meist direkt und ohne Umschweife über private und allgemeine Fragen, das Leben in Deutschland betreffend, befragt.
Von der Schule organisiert, wurde uns jeden Tag ein ausgiebiges Programm geboten, sodass wir am Ende unseres Austauschs ziemlich alle Touristenhochburgen besichtigt hatten. Darunter waren natürlich die Große Mauer, der Sommerpalast, die Verbotene Stadt, der Platz des Himmlischen Friedens und das Olympiastadion. Außerdem
wurde uns die chinesische Kultur mittels verschiedener Aktivitäten im Unterricht näher gebracht. So durften wir uns in chinesischer Kalligrafie versuchen, Masken für die chinesische Oper malen oder uns in Tai Chi üben. Stadtbummel- no risk, no fun! Stadtbesuche waren eine Sache für sich. Die Sonne war teilweise nur eine schwach leuchtende Kugel hinter grauen Smogschwaden. Hierfür sorgen die circa 3 Millionen Autos und 600.000 Taxis, die die chinesische Metropole tagtäglich durchqueren. Die 11 Millionen Fahrradfahrer und Fußgänger bildeten in diesem Chaos eine Symbiose mit den motorisierten Verkehrsteilnehmern. Wir Deutschen waren jedoch aus dieser Gemeinschaft unüberwindbar ausgeschlossen, da wir uns sogar bei grünen Ampeln und helfenden Verkehrspolizisten nicht über die Straße trauen konnten. In China ist „rot“ nämlich nur eine unverbindliche Empfehlung. Positiv daran war jedoch, dass die Kalorien der häufigen McDonalds- Besuche deshalb keinem allzu
lange auf den Hüften lasteten. Wir gestehen, mit dem Kantinenessen hatten wir zum Teil unsere Schwierigkeiten. Es war genau so wie in Deutschland, aber eher für die sehr Hungrigen.
Um keine allzu schlechten Erfahrungen, das chinesische Essen betreffend, mit nach Hause nehmen zu müssen,
haben wir am Wochenende in den Familien noch die echte chinesische Küche kennenlernen dürfen, die uns alle durchweg überzeugte. Beim Einkaufen hatten wir Deutschen zunächst Hemmungen, die allgemein niedrigen Preise der chinesischen Produkte noch weiter herunterzuhandeln. Diese Hemmungen verflüchtigten sich jedoch schon bald, woraufhin wir uns Kleider schneidern ließen, lederne Markengeldbeutel für 1 € und sonstigen Kitsch kauften, da der Preis uns jede Vernunft raubte. Frei nach dem Motto: mit 150 € hin, mit 30 kg Fluggepäck zurück, kamen wir nach 10 Tagen spät nachts im herrlich nach frischer Luft duftenden München an. Im 9. Stock des schuleigenen Gästehauses lag unser Quartier.
Wir fühlten uns sofort wohl in den großen, hellen und modern eingerichteten 2-Bett-Zimmern.
Die Schule liegt mitten in einem Stadtgebiet. Dennoch sorgt eine großzügige parkähnliche Anlage auf dem Schulgelände dafür, dass der allgegenwärtige Smog, der sich in zentimeterdickem Staub auf alles legt, erträglich bleibt. Jeder von uns trug sein Päckchen an mehr oder weniger wertvollen Erfahrungen nach Hause.
China hat uns alle überwältigt!
Danke an alle, die uns dieses außergewöhnliche Erlebnis ermöglicht haben.
Jenny Bauer, Abitur 2009
-------------------------------------------------------------------------------------------
Am Montag, 21.4.2008 besuchte eine chinesische Delegation der Provinz Jiangsu, der chinesischen Partnerregion von Baden-Württemberg, das Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostfildern.
Hochrangige Beamte aus dem Erziehungsministerium, aber auch zwei Schulleiter und Vertreter der Wirtschaft wurden vom Schulleiter des HHG, Thomas Kirchberger, über das Bildungssystem Baden-Württembergs informiert. Bei einem anschließenden Rundgang durch das Schulgebäude wollten die beiden chinesischen Schulleiter ihren Augen kaum trauen, als ihr deutscher Kollege mit zwei Schlüsseln alle Türen öffnen konnte. Bei 4000 oder sogar 7000 Schülern pro Schule ist das Schlüsselbund des chinesischen Schulleiters natürlich um einiges größer. Zum Abschluss besuchten die Gäste den Chinesischunterricht einer Lerngruppe von Simone Jaumann-Wang, einer der drei Chinesischlehrerinnen am HHG. Besonders beeindruckt war die Delegation davon, dass die Schüler ihre Namen fehlerlos in Schriftzeichen an die Tafel zeichneten. Selbst auf dem Schulhof konnte man chinesische Zeichen entdecken.
Kein Wunder, dass da die Gastgeschenke üppig ausfielen.
Im Septemer 2008 zeigte der SWR einen Film über den Chinaaustausch am HHG.
| Sitemap | Moodle | E-Mail an den Webmaster |
| Diese Homepage wird vorwiegend von engagierten Schülern der Internet-Multimedia-AG erstellt und ständig aktualisiert. Wir gestalten Design, Technik etc. selbst, - ohne Verwendung von Hilfsmitteln wie z.B. CMS. Die Schüler haben dabei große Mitgestaltungsspielräume. Es freut uns, dass sich die Ergebnisse von den Homepages, die von erwachsenen Profi-Designern erstellt werden, unterscheiden. |